Technical Concept
Development
Sie kommen mit einer Idee, einem Problem oder einer groben Zukunftsvorstellung. Wir überlegen, welche Technik daraus werden könnte – und entwickeln daraus ein strukturiertes technisches Produkt- oder Systemkonzept.
1. Was ist VIRES Konzeptentwicklung?
Sie müssen noch keine fertige Lösung haben
Der Einstieg darf sehr einfach sein: „Wir haben dieses Problem“, „So etwas müsste es eigentlich geben“, „Kann man das mit KI lösen?“ oder „Wie könnte unser Produkt in drei Generationen aussehen?“
VIRES zerlegt diese Ausgangsidee in Funktionen, Komponenten, Datenflüsse, Schnittstellen, Zustände, Kontrolllogik und mögliche technische Ausbaustufen.
Was Sie erhalten
Ein ausgearbeitetes technisches Konzeptpaket – je nach Auftrag mit Produktbeschreibung, Funktionslogik, Systemarchitektur, KI-Einsatz, Komponentenebene, Nutzer- und Rollenlogik, Sicherheits- und Kontrollpunkten, Zukunftsstufen, Visualisierungslogik und nächsten Entwicklungsschritten.
Das Konzept ist eine Entwicklungs- und Entscheidungsgrundlage. Es ersetzt keine Konstruktion, Softwareimplementierung, Laborprüfung, Zertifizierung oder Fachberechnung.
2. Warum VIRES buchen?
VIRES sucht nicht nur nach einer Funktion, sondern nach dem technischen Raum dahinter: Was müsste das System wahrnehmen? Was müsste es verarbeiten? Was entscheidet es? Was darf es nicht tun? Wo braucht es Kontrolle? Wie sieht Generation +1, +2 oder +3 aus?
3. Pakete & Festpreise
| Paket | Geeignet für | Leistung | Preis netto |
|---|---|---|---|
| Concept S | Klare Einzelidee oder begrenztes Produktproblem | Problemkern, Produktidee, Funktionslogik, Hauptmodule, Nutzer-/Anwendungslogik, einfache Systemarchitektur, nächste Schritte, 1 Korrekturrunde | 2.900 € |
| Concept M | KI-, Software-, Geräte-, Wearable-, Robotik-, Bildungs-, Medizin-/Assistenz- oder Unternehmenssystem mittlerer Komplexität | Tiefenanalyse, Systemarchitektur, KI-/Datenlogik, Schnittstellen, Kontroll-/Fallbacklogik, Varianten, Zielgruppen-/Einsatzlogik, Zukunftsstufen, Visualisierungsbriefing, 2 Korrekturrunden | 4.900 € |
| Future Concept L | Unternehmen möchte eine Produkt- oder Technologierichtung mehrere Generationen vorausdenken | Basisproblem + mehrere technische Lösungsrichtungen + Generation +1/+2/+3 + alternative Systempfade + Plattform-/Produktlogik + mögliche Folgeprodukte und IP-Kandidaten | 7.900 € |
| Concept Landscape Sprint | Breiter Problemraum mit mehreren möglichen Produkten | Workshop/Briefing, Problembaum, 3–5 konkrete Produkt-/Systemkonzepte, Priorisierung, Kurzarchitekturen und Empfehlung für Vertiefung | ab 9.500 € |
15–30 Minuten. Passt die Idee zu VIRES, gibt es ein Go/No-Go.
Start nach schriftlicher Beauftragung und Zahlung.
Preview und vereinbarte Korrekturen zuerst, Finaldateien nach Restzahlung.
4. Vom ersten Satz zum technischen Konzept
5. Beispiel: „Kann man da nicht Technik für bauen?“
Kundenaussage
„Unsere Mitarbeitenden wissen bei sensiblen KI-Arbeitsplätzen oft nicht, ob Daten gerade lokal bleiben oder nach außen übertragen werden. Kann man das irgendwie sichtbar und kontrollierbar machen?“
VIRES denkt daraus
Lokaler Sicherheitsknoten → Online/Offline-Erkennung → physische Netztrennung → lokale KI-Verarbeitung → Statusanzeige → Sync-Modus → Fallback → Protokollierung.
Mögliches Konzept
Eine Edge-Sicherheitsbox, die lokale Verarbeitung, Netzstatus, Trennung, Synchronisation und Schutzmodus als physisch sichtbaren Betriebszustand zusammenführt.
Genau diese Art von Übersetzung – Alltagsproblem → technischer Produktgedanke → Systemlogik – findet sich bereits in den vorhandenen VIRES-Konzepten.
6. Was VIRES bei Konzepten besonders entwickelt
| Baustein | Was wir daraus machen |
|---|---|
| Problem hinter der Idee | Nicht nur „Was soll das Produkt können?“, sondern „Welche Systemlücke soll es schließen?“ |
| Technische Architektur | Komponenten, Daten-/Signalflüsse, Zustände, Verarbeitung, Schnittstellen und Ausgabe. |
| KI-Einsatz | Wo KI tatsächlich einen Nutzen bringt – und wo deterministische Logik, Sensorik oder menschliche Entscheidung besser sind. |
| Kontroll- & Sicherheitslogik | Freigabe, Sperre, Human-Gate, Fallback, Protokollierung, Datenschutz und Fehlerzustände. |
| Produktgenerationen | Was ist Version 1? Was folgt als +1, +2, +3? Welche Plattform könnte daraus entstehen? |
| Variantenraum | Hardware, Software, Edge, Cloud, Wearable, Arbeitsplatzgerät, App, Dock oder hybride Form – je nach Problem. |
| Übergabefähigkeit | Konzept so formulieren, dass Entwickler, Ingenieure, Management oder externe Partner damit weiterarbeiten können. |
| IP-Hinweise | Wenn während der Konzeptarbeit mögliche eigenständige technische IP-Kandidaten sichtbar werden, werden sie als Hinweis dokumentiert – die eigentliche IP-Ausarbeitung ist ein separater Auftrag. |
7. Was Sie am Ende bekommen
- Projekt- und Problemdefinition
- Produkt-/Systembeschreibung
- Kernnutzen und Anwendungslogik
- Funktionsbereiche und Hauptmodule
- Systemarchitektur und Schnittstellenlogik
- KI-/Daten-/Sensorlogik, soweit relevant
- Kontroll-, Sicherheits- und Fallbacklogik
- Varianten und technische Ausbaustufen
- Zukunftsgenerationen und mögliche Folgeprodukte
- Visualisierungs-/Designbriefing bzw. schematische Darstellung, soweit vereinbart
- Nächste Entwicklungsschritte
- optional erkannte IP-Kandidaten als separate Hinweisliste
8. Was nicht enthalten ist
Keine Umsetzung
VIRES baut, programmiert, fertigt oder zertifiziert das Produkt nicht. Prototyp, Konstruktion, CAD, Elektroniklayout, Softwareentwicklung und Serienreife liegen beim Kunden oder dessen Umsetzungspartnern.
Keine erfundene Machbarkeit
Wo ein Konzept konkrete Materialwerte, Labordaten, Statik, Aerodynamik, medizinische Wirksamkeit, Schaltungsberechnung oder andere Spezialnachweise benötigt, muss der Kunde bzw. ein Fachspezialist diese Grundlage liefern.
Kein Patent automatisch enthalten
Konzeptentwicklung und Technical IP Development sind getrennte Leistungen. Ein Konzept kann vollständig ohne Schutzrechtsauftrag genutzt werden.
Keine Rechts- oder Zulassungsberatung
VIRES gibt keine rechtliche, regulatorische, medizinische oder zertifizierende Freigabe. Solche Prüfungen erfolgen durch die zuständigen Spezialisten.
9. Referenzen: fertige VIRES-Konzeptbeispiele
Sehen Sie sich an, wie VIRES aus Problemstellungen technische Konzepte entwickelt.
Auf dem VIRES-Konzeptmarktplatz finden Sie ausgearbeitete Beispiele aus unterschiedlichen Technologiefeldern. Die Beispiele zeigen nicht nur eine Idee, sondern die typische VIRES-Struktur: Problem → Nutzen → technische Module → System- und Kontrolllogik → Anwendung → nächste Entwicklungsschritte.
Hinweis: Die dort gezeigten VIRES-Eigenkonzepte dienen als Arbeits- und Referenzbeispiele. Kundenprojekte und vertrauliche Kundeninformationen werden nicht veröffentlicht.
Edge-Sicherheitsbox
Beispiel für lokale KI-, Sicherheits- und Fallbacklogik.
Berufsprofil-Smart-Badge
Beispiel für Identität, Rollen, Kompetenz- und Freigabelogik.
Datenschutz-Wearable
Beispiel für Sensorik, Zonenerkennung, Nutzerfeedback und Datenschutzlogik.
KI-Audit-Terminal
Beispiel für Governance, Prüfbarkeit und kontrollierte KI-Nutzung.
Rettungs-Wearable
Beispiel für Offline-Fallback, robuste Zustandslogik und Assistenz.
Schulraum-Edge-Box
Beispiel für geschützte lokale KI- und Bildungssysteme.
10. Konzeptentwicklung oder IP Development?
| Frage | Konzeptentwicklung | Technical IP Development |
|---|---|---|
| Ausgangspunkt | Problem, Idee, Zukunftswunsch | konkreter technischer Erfindungs- oder IP-Raum |
| Ziel | Was könnte man technisch bauen? | Wie wird eine technische Lehre als übergabefähiger Anmeldeentwurf strukturiert? |
| Output | Produkt-/Systemkonzept | technischer Anmeldeentwurf / Erfindungsdossier |
| Patentabsicht nötig? | Nein | Ja, typischerweise |
| Kann daraus IP entstehen? | Ja, mögliche Kandidaten können sichtbar werden | Das ist Kern des Auftrags |
| Folgeschritt | Entwicklung, Prototyp, Partner oder optional IP Development | rechtliche Endprüfung und Schutzrechtsverfahren |
11. B2B-Rahmen für Konzeptaufträge
Damit Auftrag, Übergabe und Verantwortlichkeiten von Anfang an sauber bleiben, arbeitet VIRES mit klar abgegrenzten Leistungsregeln.
Die konkrete vertragliche Ausgestaltung erfolgt im jeweiligen Angebot bzw. in den zugrunde liegenden B2B-Auftragsbedingungen. Diese Leistungsseite beschreibt den allgemeinen Leistungsrahmen.
12. Vertraulichkeit & Kundenideen
Vertrauliche technische Lösungswege, Zeichnungen, interne Produktdaten, nicht veröffentlichte Architekturen und konkrete Kundenmerkmale werden nicht für eigene VIRES-Produkte oder Schutzrechtsprojekte übernommen.
Allgemeine Problemstellungen oder öffentlich bekannte Branchenprobleme können unabhängig neue VIRES-Forschungsfragen anstoßen. Entscheidend ist die saubere Trennung zwischen dem vertraulichen Kundenkonzept und einer unabhängig entwickelten eigenen Lösung.
Geeignete Technologiefelder & Leistungsgrenzen im Detail ansehen
13. Besonders passende Felder
KI & Software
Agenten, Assistenzsysteme, Kontextlogik, lokale/Cloud-KI, Rollen- und Freigabesysteme.
Robotik & Physical AI
Sensorik, Interaktion, Zustandslogik, Assistenz, Human-Gates und sichere Übergaben.
Edge & Security
Offlinebetrieb, lokale Verarbeitung, Netztrennung, Fallback, Sync und sichtbare Sicherheitszustände.
Wearables & Smart Devices
Badges, Assistenz-Wearables, Datenschutz-, Rettungs-, Kontext- und Arbeitsgeräte.
Bildung & Training
KI-Tutoren, geschützte Lernräume, hybride Teilnahme, Lernstationen und Kompetenzlogik.
Medizin & Pflegeassistenz
Nicht-diagnostische Vorstrukturierung, Teilhabe, Orientierung, Workflow- und Informationsassistenz.
Industrie & Arbeit
Servicekapseln, Berufscockpits, Wartungs-, Ressourcen- und Prozessassistenz.
HMI / AR / Holo
Arbeitskarten, erklärende Interfaces, räumliche Darstellung und sichtbare Interaktionslogik.
Governance & Compliance
Audit-Terminals, Freigabeschichten, Kompetenzsysteme, Protokollierung und kontrollierte KI-Nutzung.
14. Wo Fachspezialisten nötig sind
Wenn die eigentliche Neuerung von konkreter Mechanik, Chemie, Werkstoffen, Elektroniklayout, Hochfrequenztechnik, Statik, Aerodynamik, pharmakologischen Daten oder klinischer Wirksamkeit abhängt, entwickelt VIRES nur die darüberliegende System- und Konzeptlogik auf Basis verlässlicher Kundendaten.
Grundregel: Der Kunde kennt die physische und fachliche Realität seiner Technik. VIRES entwickelt daraus Systemstruktur, Funktionsraum, KI-/Kontrolllogik und Zukunftsvarianten.
15. Unverbindlich starten
„Ich hätte gern ein Gerät, das …“ · „Bei uns geht ständig … verloren.“ · „Kann KI dabei helfen, dass …?“ · „Wie könnte dieses Produkt in zehn Jahren aussehen?“
Der erste Machbarkeitsblick dauert typischerweise 15–30 Minuten und ist kostenfrei. Danach erhalten Sie ein klares Go/No-Go und – wenn es passt – ein Festpreisangebot.