VIRES-SYSTEMS · BUSINESS SERVICE 01

Technical IP
Development

Technische Problemräume analysieren, Lösungsvarianten und Zukunftsstufen entwickeln und daraus einen technischen Anmeldeentwurf zur fachlichen und rechtlichen Endprüfung erstellen.

Sie liefern das Problem. Wir entwickeln den technischen IP‑Raum. Sie übernehmen das Ergebnis und das weitere Schutzrechtsverfahren.
ab 2.900 €Festpreis nach kostenlosem Erstcheck
5–10 WerktageVIRES-Zielkorridor für typische Draft-M-Projekte bei vollständigen Eingangsdaten
0 € Erstblick15–30 Minuten Go/No-Go, bevor ein Auftrag entsteht

1. Die Dienstleistung

Was VIRES liefert

Kein Formularservice und keine patentanwaltliche Vertretung, sondern technische Entwicklungsarbeit: aus einer Idee, einem Produktproblem oder einer Entwicklungsrichtung wird eine strukturierte technische Lehre mit Schutzrechtslogik.

Problemzerlegung Systemarchitektur Zukunftsskalierung Variantenbildung technische Wirkung Anspruchsstruktur

Was der Kunde erhält

Ein technisches Erfindungsdossier bzw. einen technischen Anmeldeentwurf, typischerweise mit Beschreibung, Merkmals- und Anspruchsstruktur, Zusammenfassung, Ausführungsvarianten, Zeichnungslogik und Übergabevermerk. Das Dokument ist zur anschließenden fachlichen und rechtlichen Endprüfung durch den Auftraggeber, dessen Patentabteilung oder Patentanwalt bestimmt. Schematische Patentzeichnungen werden nur innerhalb der unten definierten Zeichenstufe A von VIRES erstellt.

Die eigenen VIRES-Arbeiten zeigen bereits die typische Struktur „Beschreibung + Ansprüche + Zeichnung“ sowie häufig 1 Hauptanspruch + 9 Unteransprüche.

2. Warum VIRES buchen?

Weil Sie nicht erst eine perfekte Erfindungsmeldung formulieren müssen.
Sie bringen Produktwissen, Problem und technische Realität. VIRES zerlegt den Problemraum, strukturiert die Systemlogik, entwickelt Varianten und Folgegenerationen und überführt den stärksten technisch beschreibbaren Kern in einen übergabefähigen Entwurf.
Am eigenen IP-Prozess erprobt Die VIRES-Arbeitslogik wurde zunächst am eigenen technischen Schutzrechtsportfolio entwickelt: Problem → technische Lehre → Beschreibung → Ansprüche → Zeichnungslogik → formale Übergabefähigkeit.
Vorher → Nachher Aus „Das System soll merken, wenn …“ werden definierte Eingänge, Zustände, Schnittstellen, Auswertung, Kontrollpfade, technische Wirkung und Varianten.
Kein Ersatz für den Patentanwalt VIRES übernimmt die vorgelagerte technische Entwicklungs- und Dokumentationsarbeit. Rechtliche Prüfung, Einreichung und Verfahren bleiben beim Auftraggeber bzw. dessen Patentstruktur.

3. Pakete & Festpreise

Die Preise beziehen sich auf die technische Entwicklungs- und Dokumentationsleistung. Nicht enthalten sind patentanwaltliche Beratung, amtliche Gebühren, Vertretung, Einreichung oder das spätere Prüfungsverfahren.

PaketGeeignet fürLeistungPreis netto
IP Draft S Klar definierte Einzelidee, überschaubare Architektur Technische Strukturierung, Schutzkern, Beschreibung, bis 10 Ansprüche, Zusammenfassung, einfache System-/Blockzeichnung der Zeichenstufe A soweit erforderlich, 1 Korrekturrunde 2.900 €
IP Draft M KI-, Software-, Steuerungs-, Medizin-/Assistenz-, Bildungs-, Robotik- oder Compliance-System mittlerer Komplexität Tiefenanalyse, Varianten, technische Wirkungen, 1 Hauptanspruch + typ. 9 Unteransprüche, Beschreibung, Zusammenfassung, System-/Ablaufzeichnung der Zeichenstufe A soweit erforderlich, 2 Korrekturrunden 4.900 €
IP Future L Unternehmen bringt Produkt/Idee – VIRES soll mehrere Evolutionsstufen vorausdenken Basisidee + Zukunftsskalierung + alternative Systempfade + mögliche zusätzliche IP‑Kandidaten + vollständiger Hauptentwurf 7.900 €
IP Landscape Sprint Mehrere zusammenhängende Erfindungskandidaten aus einem Problemraum Workshop/Briefing, Ideenbaum, Priorisierung, 3–5 Schutzrechtskandidaten, Kurzarchitekturen; einzelne Vollentwürfe danach separat ab 9.500 €
0 €
Erster Machbarkeitsblick

Kurzer Erstkontakt und grobe Einschätzung, ob VIRES einen sinnvollen technischen Entwicklungsbeitrag sieht.

50 %
Vorschuss bei Auftrag

Start erst nach schriftlicher Beauftragung und Zahlung. Der Vorschuss reserviert Entwicklungszeit und deckt die Hauptarbeitsphase.

50 %
Rest vor Finalübergabe

Kunde erhält vorher eine prüfbare Endfassung/Preview. Nach Restzahlung erfolgt die vollständige Übergabe der finalen Dateien.

4. Ablauf vom ersten Anruf bis zur letzten Zahlung

01Kostenloser Erstblick15–30 Minuten. Problem, Idee, Ziel, technische Ausgangslage. Noch keine Detailentwicklung.
02Go / No‑GoVIRES sagt klar: passt zu uns / passt nicht / noch Informationen nötig. Keine Schutzfähigkeitsgarantie.
03Angebot & AuftragFestpreis, Leistungsumfang, Zeitfenster, Vertraulichkeit, Übergaberegel und Zuständigkeiten werden schriftlich festgelegt.
0450 % VorschussMit Zahlung kommt der Auftrag verbindlich zustande und die Entwicklungsarbeit startet.
05EntwicklungProblemzerlegung, Architektur, Zukunftsvarianten, technische Merkmale, Schutzkern, Ansprüche und Beschreibung. Patentzeichnungen nur innerhalb der vereinbarten Zeichenstufe.
06Abnahme & RestKunde prüft die Endfassung. Vereinbarte Korrekturen werden eingearbeitet. 50 % Restzahlung, danach Finalübergabe.

5. So entsteht der technische Entwurf

A · Problemkern

Was ist das reale technische Problem – unabhängig davon, wie der Kunde es zunächst beschreibt?

B · Systemgrenze

Welche Komponenten, Daten, Rollen, Sensoren, Aktoren, Schnittstellen und Kontrollpunkte gehören zum System?

C · Zukunftsskalierung

Was wäre Generation +1, +2, +3? Welche Funktionen entstehen später zwangsläufig? Welche davon lassen sich heute bereits technisch beschreiben?

D · Variantenraum

Welche Alternativen erreichen denselben technischen Effekt? Wo entstehen zusätzliche eigenständige IP‑Kandidaten?

E · Schutzrechtsstruktur

Schutzkern, Hauptanspruch, Unteransprüche, Ausführungsformen, technische Wirkung und erforderliche Zeichnungslogik werden zusammengeführt. Bei komplexen Fachzeichnungen wird die Beschreibung so aufgebaut, dass kundenseitige Zeichnungen sauber integriert werden können.

F · Endprüfung

Konsistenz, Offenbarung, Begrifflichkeit, Anspruchsbezug, Zeichnungsbezug und Übergabefähigkeit werden kontrolliert.

6. Übergabe

Finalpaket nach vollständiger Zahlung

  • technischer Anmeldeentwurf als PDF
  • bearbeitbare Fassung, z. B. DOCX/HTML nach Vereinbarung
  • Anspruchsentwurf / Merkmalsstruktur separat
  • Zusammenfassung
  • System-/Blockdiagramm und Bezugszeichenliste nur innerhalb Zeichenstufe A, soweit für den Auftrag erforderlich
  • bei Zeichenstufe B/C: eindeutige Zeichnungsanforderung bzw. Bezugszeichen-/Ansichtsvorgabe für die kundenseitige Fachzeichnung
  • kurzer Übergabevermerk mit Arbeitsstand und offenen Punkten
  • optional: Liste zusätzlich erkannter IP‑Kandidaten für Folgeaufträge

Vor Zahlung der Schlussrechnung kann eine nicht frei verwertbare Prüf-/Previewfassung zur Abnahme bereitgestellt werden. Die vollständigen bearbeitbaren Finaldateien werden erst nach Zahlungseingang übergeben.

7. Wer macht nach der Übergabe was?

VIRESAuftraggeber / dessen Patentstruktur
technische Entwicklung und StrukturierungAnmelder- und Erfinderangaben prüfen und festlegen
technischer Anmeldeentwurf / ErfindungsdossierPatentanwalt bzw. interne Patentabteilung auswählen
technische Varianten und Zukunftsstufenfinale rechtliche Anspruchsstrategie prüfen
einfache schematische Patentzeichnungen der Zeichenstufe Akomplexe Fach-, Konstruktions-, CAD-, Schnitt-, Explosions- oder Detailzeichnungen der Zeichenstufen B/C bereitstellen bzw. durch Fachzeichner erstellen lassen
vereinbarte KorrekturrundenPatentformular, Signaturen und Einreichung
Übergabe nach ZahlungAmtsgebühren, Fristen, Prüfungsantrag, Bescheide, Erwiderungen, Jahresgebühren
optional spätere technische Zuarbeit gegen neuen Auftragsämtliche Vertretung gegenüber DPMA/EPA/WIPO oder anderen Ämtern

Klare Grenze: VIRES ist technischer Entwicklungs- und Dokumentationsdienstleister. Wir erbringen keine patentanwaltliche oder sonstige rechtliche Einzelfallberatung, keine rechtliche Patentierbarkeits- oder FTO-Prüfung, keine Vertretung vor Patentämtern und keine Garantie auf Neuheit, erfinderische Tätigkeit, Schutzumfang oder spätere Erteilung. Die rechtliche Endprüfung und Einreichung erfolgen durch den Auftraggeber bzw. dessen Patentabteilung oder Patentanwalt.

8. Übergabe & Rechte am Arbeitsergebnis

Einfaches kommerzielles Modell

Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber die im Auftrag vereinbarten ausschließlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte am für ihn erstellten Arbeitsergebnis sowie – soweit rechtlich übertragbar und vertraglich erfasst – die vereinbarte Rechtsposition an der entwickelten Erfindung.

Die genaue Rechteklausel sollte einmalig juristisch sauber als Standardklausel erstellt werden. Danach kann sie in jedem Auftrag wiederverwendet werden.

Was VIRES nicht verwaltet

VIRES füllt keine Patentamtsformulare des Kunden aus und entscheidet nicht für den Kunden über Anmelder-, Erfinder- oder Vertreterangaben. Diese Prüfung und die gesamte Schutzrechtsverwaltung liegen nach Übergabe beim Auftraggeber.

Erfinderbenennung und wirtschaftliche Rechte sind rechtlich unterschiedliche Themen. Der Auftraggeber sollte dies mit seiner Patentabteilung bzw. seinem Patentanwalt korrekt abbilden.

9. Empfohlene Zahlungs- und Abnahmeregel

50 % bei Auftrag · 50 % vor Finalübergabe.
Kostenlos ist nur der erste Machbarkeitsblick. Sobald VIRES in die eigentliche technische Entwicklung einsteigt, beginnt die vergütete Leistung.

Warum 50/50?

Ein Großteil der Denkarbeit entsteht früh. Ein kleiner Vorschuss von 10–20 % würde das Entwicklungsrisiko praktisch vollständig bei VIRES lassen.

Abnahme

Der Kunde erhält eine definierte Korrekturfrist, z. B. 7 Werktage. Enthalten sind nur vereinbarte Korrekturrunden, keine unbegrenzte Neuentwicklung.

Scope Change

Entsteht während der Arbeit eine neue eigenständige Erfindungsrichtung, wird sie dokumentiert und als Folgeauftrag angeboten, statt den ursprünglichen Festpreis ausufern zu lassen.

10. Sinnvolle Zusatzleistungen

ZusatzPreis nettoBemerkung
Technischer Stand-der-Technik-Radar / Arbeitsrecherche750–1.500 €technische Arbeitsrecherche; keine amtliche Recherche, keine FTO- oder rechtliche Patentierbarkeitsprüfung
zusätzliches System-/Ablaufschema · Zeichenstufe A250–450 €Block-, Funktions-, Datenfluss- oder einfache schematische Patentzeichnung
Integration kundenseitiger Fachzeichnung · Zeichenstufe B/Cnach AufwandVIRES passt Beschreibung, Bezugszeichen und Verweise an; die eigentliche Fachzeichnung liefert der Kunde bzw. dessen Zeichner
zusätzlicher eigenständiger IP‑Kandidat als Kurzkonzept650–1.200 €Problem, Schutzkern, Architektur, mögliche Anspruchsrichtung
zusätzlicher vollständiger technischer Anmeldeentwurfab 2.900 €bei Synergien mit dem Hauptprojekt ggf. Paketpreis
technische Zuarbeit nach Prüfungsbescheid190 €/h oder Festpreisnur technische Analyse/Zuarbeit für den Kunden bzw. dessen Patentanwalt
Expresspriorisierung+25 %nur wenn Kapazität vorhanden
Anrechnungsregel: Wird innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss eines kostenpflichtigen Technikradars ein zugehöriges Draft-S-, Draft-M- oder Future-L-Projekt beauftragt, wird das dafür gezahlte VIRES-Honorar zu 100 % auf den Festpreis des Hauptauftrags angerechnet. Externe Kosten und gesondert beauftragte Leistungen sind hiervon ausgenommen.

11. Warum VIRES? Zwei Wege bis zum übergabefähigen Entwurf

Der Vergleich endet bewusst bei der Übergabe des technischen Anmeldeentwurfs. Das anschließende Schutzrechtsverfahren ist eine eigene Phase und bleibt beim Auftraggeber, dessen Patentabteilung oder Patentanwalt.

Klassischer Weg

Idee / Erfindungsmeldung → Fachgespräche → Recherche und Einordnung → Ausarbeitung → Rückfragen/Korrekturen → anmeldefähige Unterlagen.

Veröffentlichte Kanzleiangaben nennen für die Ausarbeitung häufig wenige Tage bis wenige Wochen, sofern alle notwendigen Informationen vorliegen. Für eine deutsche Anmeldung mittlerer Schwierigkeit werden öffentlich beispielsweise etwa 3.000–5.500 € netto für die anwaltliche Ausarbeitung/Anmeldung genannt; andere Anbieter nennen für fundierte Ausarbeitungen etwa 3.000–6.000 €. Komplexität und Leistungsumfang können die Werte deutlich verändern.

Diese Werte sind Markt-Orientierung und kein einheitlicher Branchenpreis. Rechtsberatung, amtliche Gebühren und das spätere Prüfungsverfahren sind je nach Anbieter zusätzlich bzw. unterschiedlich enthalten.

VIRES-Weg

Problem / Idee in Alltagssprache → technische Zerlegung → Systemarchitektur → Varianten und Zukunftsstufen → technischer Anmeldeentwurf → Übergabe.

VIRES arbeitet als vorgelagerter technischer Entwicklungs- und Dokumentationsdienstleister. Für einen typischen Auftrag der Klasse Draft M gilt ein Festpreis von 4.900 € netto.

Zielkorridor für die Bearbeitung: 5–10 Werktage ab vollständigem Briefing und Eingang des Vorschusses. Bei hoher Komplexität, fehlenden Kundendaten oder Zeichnungsstufe B/C wird der konkrete Termin vor Auftrag festgelegt.

Der Zeitkorridor ist ein VIRES-Leistungsziel und keine Garantie für jeden Auftrag. Patentamt, Patentanwalt, rechtliche Endprüfung und Einreichung sind darin nicht enthalten.

Bis zur Übergabe des EntwurfsKlassischer externer WegVIRES Draft M
AusgangspunktErfindungsmeldung / technische InformationenProblem, Idee oder bestehende technische Lösung – auch zunächst in Alltagssprache
Technische Weiterentwicklungabhängig vom konkreten Mandatzentraler Bestandteil: Problemzerlegung, Varianten, Schnittstellen und Zukunftsstufen
Typischer veröffentlichter Zeitrahmenwenige Tage bis wenige Wochen; mehrere Kanzleien nennen „wenige Wochen“VIRES-Ziel: 5–10 Werktage bei vollständigen Eingangsdaten
Preisorientierungöffentlich häufig ca. 3.000–6.000 € netto für eine fundierte deutsche Ausarbeitung; Umfang variiert4.900 € netto Festpreis für Draft M
Preissicherheitje nach Anbieter Festpreis oder AufwandFestpreis nach kostenlosem Erstcheck
Rechtliche Endprüfungbei Patentanwaltsmandat typischerweise Teil der anwaltlichen Leistungnicht enthalten; anschließend durch Auftraggeber / Patentabteilung / Patentanwalt
Einreichung & Verfahrenkann durch die Kanzlei übernommen werdennicht VIRES-Leistung
Der Unterschied ist nicht „billiger“, sondern früher und technischer anzusetzen. VIRES setzt früher an: Wir helfen dabei, aus einem noch nicht formalisierten Problem oder einer technischen Idee einen strukturierten technischen Lösungs- und Dokumentationsraum zu machen. Der Patentanwalt kann anschließend dort übernehmen, wo seine eigentliche Stärke liegt: rechtliche Prüfung, Anspruchsstrategie, Einreichung und Verfahren.

Marktvergleich, Stand 31.08.2026: öffentlich zugängliche Preis- und Zeitangaben deutscher Patentanwaltsanbieter. Die genannten Werte sind nicht unmittelbar leistungsgleich mit VIRES, weil anwaltliche Angebote rechtliche Leistungen und teilweise weitere Verfahrensleistungen enthalten können. Der Vergleich dient deshalb nur der Orientierung.

12. Beispiel für einen Kundenauftrag

Ausgangslage: Ein Robotikunternehmen hat eine vorhandene Assistenzfunktion und denkt die nächste Produktgeneration.

VIRES-Aufgabe: Das System mehrere Evolutionsstufen vorausdenken, neue Schnittstellen und Kontrolllogiken erkennen, technische Varianten erzeugen und den stärksten IP‑Kern als technischen Anmeldeentwurf ausarbeiten.

Preis: 7.900 € netto, 3.950 € Vorschuss bei Auftrag, 3.950 € vor Finalübergabe.

Ergebnis: vollständiger Hauptentwurf plus Liste weiterer technischer IP‑Kandidaten.

Danach: Das Unternehmen übernimmt mit eigener Patentabteilung bzw. Patentanwalt die komplette Anmeldung, Rechte-/Erfinderprüfung, Gebühren, Fristen und das Prüfungsverfahren.

13. Der VIRES‑Vorteil

Ein Kunde bringt eine Idee, die heute bis Generation 1 oder 2 gedacht ist. VIRES versucht nicht nur, diese Idee aufzuschreiben. VIRES sucht den technischen Raum dahinter: Was folgt als Nächstes – und was danach?

Dadurch wird aus dem technischen Anmeldeentwurf keine reine Schreibdienstleistung, sondern ein Entwicklungsprodukt. Der Kunde bezahlt nicht für Seitenzahl, sondern für die Fähigkeit, aus seinem Problem zusätzliche technische Struktur und potenziell neue IP‑Kandidaten zu gewinnen.

14. Technologiefelder

Die Abdeckung richtet sich nicht danach, ob VIRES selbst Hardware baut. Entscheidend ist, ob sich aus dem Kundenproblem eine technisch nachvollziehbare Systemlehre mit Komponenten, Daten- oder Signalflüssen, Zuständen, Regeln, Schnittstellen und technischer Wirkung formulieren lässt. Die nachfolgenden Felder entsprechen besonders gut der bisherigen VIRES-Arbeitslogik.

1 · KI- & Software-Systemarchitektur

KI-Assistenten, Agentensysteme, adaptive Logik, Kontextsteuerung, Rollenmodelle, lokale/Cloud-Verarbeitung, Fallbacks, Prüfpunkte und Mensch-KI-Orchestrierung.

VIRES-Stärke: aus einer unscharfen Idee einen klaren Ablauf aus Eingang → Verarbeitung → Kontrolle → Ausgabe bauen.

2 · Governance, Safety & Compliance

Freigabelogiken, Audit-Gates, Rollenrechte, Eskalationspfade, Nachweisführung, Integritätskontrollen, Protokollierung, Human-Gates und sichere Übergaben.

VIRES-Stärke: Regeln nicht nur beschreiben, sondern in einen technischen Ablauf übersetzen.

3 · ERP / SAP / Unternehmensprozesse

KI-Overlays über bestehenden Fachsystemen, Prozessmonitoring, Datenprüfung, Freigaben, Eskalation, Dokumenten- und Workflow-Kopplung.

VIRES-Stärke: bestehende Systeme koppeln, statt den kompletten Bestand ersetzen zu wollen.

4 · Verwaltung & Fallstrukturierung

Aktenlogik, Fristen, Nachweise, Zuständigkeiten, Routing, Plausibilitätsprüfung, Dokumentenklassifikation und assistierte Sachbearbeitung.

VIRES-Stärke: unübersichtliche Fälle in maschinenlesbare Zustände und Entscheidungspunkte zerlegen.

5 · Medizinische Assistenz & Vorstrukturierung

Nicht-diagnostische Vorstrukturierung, Übergabeinformationen, Kontextbereitstellung, kognitive Assistenz, Rehabilitation, Teilhabe und Warn-/Eskalationslogik.

Grenze: keine medizinische Diagnose, Therapiebehauptung oder klinische Wirksamkeitszusage. Fachliche Validierung bleibt beim Kunden.

6 · Pflege & neurokognitive Assistenz

Orientierung, Kontinuität, personalisierte Routinen, Erinnerungsunterstützung, Rollen- und Teilhabelogik sowie assistive Mensch-Maschine-Interaktion.

VIRES-Stärke: menschliche Alltagssituationen in wiederholbare technische Unterstützungsprozesse übersetzen.

7 · Bildung, Training & KI-Tutoren

Adaptive Lernsysteme, hybride Teilnahme, Tutorlogik, Kompetenznachweise, Rollenfreigabe, geschützte Lernräume sowie Lehrer-/Trainer-Assistenz.

VIRES-Stärke: Teilhabe, Individualisierung und menschliche Verantwortung gemeinsam denken.

8 · Robotik & Physical AI

Sensor → Zustand → Entscheidung → Aktion, modulare Sicherheitsarchitektur, menschliche Übernahme, Assistenzfunktionen, Interaktions- und Rollenlogik.

Grenze: VIRES konstruiert nicht Motor, Getriebe, Chassis oder Elektronik im Detail. Der Kunde liefert die physische Realisierungskompetenz.

9 · Automotive, Flotte & Cockpit

Fahrerassistenz, Risiko- und Streckenlogik, HUD/AR-Cockpit, Flottenzustände, Sonderfahrzeuge, Warn-, Eskalations- und Bedienkonzepte.

VIRES-Stärke: Kontext, Mensch-Maschine-Schnittstelle und sicherheitsgerichtete Entscheidungslogik koppeln.

10 · Rettung, Einsatz & Edge-Systeme

Wearables, Offline-Fallback, Gefahrenkontext, Teamstatus, Rollenrechte, Lageinformation, Warnungen und robuste Informationsübergabe.

VIRES-Stärke: Systeme für Situationen denken, in denen Verbindung, Zeit oder Aufmerksamkeit ausfallen können.

11 · HMI, AR/VR, HUD & holografische Interfaces

Räumliche Benutzeroberflächen, kontextabhängige Darstellung, Rolleninterfaces, Bedien- und Erklärlogik, Assistenzkommunikation und Visualisierung.

Grenze: optische Detailkonstruktion und physikalische Komponentenberechnung müssen gegebenenfalls vom Spezialisten kommen.

12 · Sprache, Dialog & Audio-KI

Sprachsteuerung, Dialogzustände, kontextbezogene Ausgabe, Rollenkommunikation, Audioereignisse und adaptive Assistenz.

VIRES-Stärke: Interaktion nicht als einzelnen Prompt, sondern als kontrollierten Systemzustand beschreiben.

13 · Datenschutz, Identität & kontrollierte Datenfreigabe

Zweckbindung, Rollenrechte, kontextabhängige Sensor-/Datenfreigabe, lokale Verarbeitung, zeitliche Begrenzung, Kennzeichnung und Protokollierung.

VIRES-Stärke: Datenschutzanforderungen in technische Freigabe- und Sperrlogiken übersetzen.

14 · Industrie, Wartung & Ressourcensteuerung

Produktionsassistenz, Wartungsführung, Zustandsüberwachung, Ressourcenlogik, Störungserkennung, Prozesskopplung und Eskalation.

VIRES-Stärke: heterogene Prozessinformationen in einen kontrollierten Ablauf zusammenführen.

15 · Raumfahrt & autonome Langzeitsysteme

Erhaltungslogik, sichere autonome Betriebsmodi, Ressourcenpriorisierung, Fallbacks, Missionszustände, Risiko- und Freigabekorridore.

Grenze: VIRES entwickelt Systemlogik und Schrift; Raumfahrttauglichkeit, Konstruktion und Nachweisrechnung liegen beim Fachunternehmen.

16 · Kritische Zukunftstechnologien

Hybride KI-Systeme, autonome Hochrisikoumgebungen, neue Mensch-Maschine-Rollen und Sicherheitskorridore für Technologien, die heute erst in Teilbausteinen existieren.

VIRES-Stärke: mehrere technische Generationen vorausdenken, ohne zu behaupten, die spätere Hardware bereits gebaut zu haben.

17 · Assistive Consumer-/Work-Tech

Berufscockpits, persönliche Assistenzsysteme, Kontextspeicher, Wearables, Barrierefreiheit und rollenbezogene Arbeitsunterstützung.

VIRES-Stärke: praktische Nutzerprobleme mit Kontext-, Kontroll- und Assistenzlogik verbinden.

18 · IP-nahe Plattform- und Innovationssysteme

Technische Lehren vergleichen, Innovationsräume strukturieren, Schutzrichtungen sichtbar machen und neue Kombinationen aus bestehenden Modulen ableiten.

VIRES-Stärke: nicht nur Einzelideen, sondern zusammenhängende technische Familien und Folgegenerationen denken.

16. Unser Arbeitsmodus: „Erklär es wie einem Kind“

Sie müssen keine Patentsprache sprechen.
Sie dürfen die Idee so erklären, wie sie in Ihrem Kopf existiert: „Das Ding soll merken, wenn …“, „Dann müsste es eigentlich …“, „Ich will verhindern, dass …“ oder „Später könnte das System noch …“.
01AlltagsspracheKunde erklärt Problem, Idee und Wunschfunktion frei und ohne juristische oder technische Formulierungszwänge.
02RückfragenVIRES klärt Eingänge, Ausgänge, Zustände, Beteiligte, Grenzen, Fehlerfälle und technische Wirkung.
03Technische ÜbersetzungAus „das Ding merkt …“ werden Sensorik/Datenquelle, Auswerteeinheit, Zustandslogik und definierter technischer Ablauf.
04SystembildungModule, Schnittstellen, Daten-/Signalfluss, Kontrollpfade, Fallbacks und Ausführungsvarianten werden aufgebaut.
05ZukunftsraumVIRES prüft, welche nächste und übernächste technische Generation aus der Ausgangsidee logisch folgt.
06SchriftDie stärkste technisch beschreibbare Lehre wird in Beschreibung, Ansprüche, Zusammenfassung und Zeichnungslogik überführt.

Das ist der Kern der Dienstleistung: Sie müssen Ihre Lösung nicht formal ausdrücken können. Sie kennen Ihr Produkt, Ihr Problem und Ihre fachliche Realität. VIRES übernimmt die technische Strukturierung und Formulierung. Wo für die Offenbarung konkrete Fachparameter erforderlich sind – zum Beispiel Werkstoffwerte, elektrische Dimensionierung, pharmakologische Daten, aerodynamische Kennwerte oder spezifische Maschinenkonstruktion – muss der Kunde bzw. dessen Spezialist diese Parameter liefern. Gleiches gilt für komplexe Fachzeichnungen ab Zeichenstufe B/C.

17. Wo VIRES besonders stark ist

StärkeWas das für den Kunden bedeutet
Problem hinter dem Problem findenVIRES übernimmt nicht automatisch die erste Kundenbeschreibung, sondern sucht nach der technisch interessanteren Systemlücke dahinter.
Schnittstellen denkenBesonders stark, wenn mehrere Systeme, Menschen, Datenquellen, Rollen oder Fachverfahren miteinander verbunden werden müssen.
Kontrolllogik einbauenFreigabe, Sperre, Eskalation, Fallback, Protokollierung und menschliche Übernahme werden früh mitgedacht.
Varianten erzeugenEine Kundenidee wird nicht nur in einer Ausführung beschrieben. Alternative Wege, Module und Folgegenerationen vergrößern den technischen Lösungsraum.
Zukunft skalierenDer Kunde denkt häufig sein nächstes Produkt. VIRES versucht zusätzlich zu sehen, welche Architektur aus Generation +2, +3 oder weiter entsteht.
Branchenlogik übertragenEin Kontrollprinzip aus einem Bereich kann – technisch neu angepasst – in einem völlig anderen Problemraum einen neuen Lösungsansatz erzeugen.
Komplexität in Text überführenAus Skizzen, Gespräch, Beispielen und Alltagssprache entsteht eine nachvollziehbare technische Beschreibung mit konsistenter Begriffswelt.
IP-Familien statt EinzelblitzeWährend der Hauptauftrag bearbeitet wird, können angrenzende eigenständige IP-Kandidaten erkannt und für Folgeaufträge dokumentiert werden.

18. Wo wir bewusst nicht der richtige Anbieter sind

VIRES sollte nur Aufträge annehmen, bei denen die technische Lehre seriös auf Textebene entwickelt werden kann. Wir verkaufen keine erfundene Machbarkeit.

Ohne Kundenspezialist nicht übernehmen

  • neue chemische Stoffe, Rezepturen oder Wirkstoffentwicklung
  • Pharma-/Biotech-Erfindungen, die Labor- oder Wirksamkeitsdaten voraussetzen
  • neue Werkstoffe mit behaupteten Materialeigenschaften ohne Mess-/Versuchsdaten
  • hochpräzise Maschinen-, Getriebe-, Statik- oder Bauteilkonstruktionen ohne Konstruktionsdaten
  • Chip-, Halbleiter-, HF- oder Schaltungsdesign auf Bauteil-/Layout-Ebene ohne Fachinput
  • Flug-, Fahrzeug- oder Raumfahrtsysteme, wenn die Erfindung von konkreten aerodynamischen, thermischen oder strukturellen Berechnungen abhängt

Mit Fachinput sehr wohl möglich

Wenn der Kunde die physikalischen, medizinischen, elektrischen oder konstruktiven Parameter liefert, kann VIRES die darüberliegende System-, Steuerungs-, Assistenz-, Sicherheits-, Daten- und Schnittstellenlogik strukturieren und in einen technischen Anmeldeentwurf überführen.

Prinzip: Der Kunde verantwortet die fachliche Realität seiner Technik. VIRES verantwortet die vereinbarte technische Strukturierungs- und Dokumentationsleistung.

19. Zeichnungsgrenze – was VIRES liefert und ab wann der Kunde übernimmt

Zeichnungen werden bewusst nicht als allgemeine Vollleistung verkauft. VIRES liefert nur Darstellungen, die aus der technischen Lehre zuverlässig schematisch ableitbar sind. Sobald eine Zeichnung echte Konstruktions-, Geometrie-, Fertigungs- oder Spezialfachkenntnis voraussetzt, übernimmt der Kunde bzw. dessen Fachzeichner.

ZeichenstufeTypische DarstellungVIRES-LeistungZuständigkeit
A · VIRES Blockdiagramm, Funktionsschema, Daten-/Signalfluss, Ablaufdiagramm, Zustandslogik, einfache Systemanordnung, Sensor–Verarbeitung–Aktor-Kette Kann von VIRES erstellt und mit Bezugszeichen in die Schrift eingebunden werden. VIRES
B · nur mit Kundenvorlage schematische Geräte-, Fahrzeug-, Roboter-, Wearable- oder Baugruppenansicht, bei der reale Form, Positionen oder Bauteilbeziehungen wichtig sind VIRES kann Beschreibung, Ansichten, Bezugszeichen und erforderliche Darstellungsinhalte definieren. Eine belastbare Zeichnung wird nur auf Grundlage geeigneter Kundenskizzen, CAD-Ansichten oder technischer Referenzen übernommen. Kunde liefert technische Vorlage
C · kundenseitig Explosionszeichnung, Schnittdarstellung, Turbine/Getriebe/Motor im inneren Aufbau, komplexe Mechanik, maßhaltige CAD-Geometrie, Fertigungszeichnung, Leiterplatte, detaillierter Schaltplan, optische Spezialkonstruktion VIRES erstellt diese Zeichnung nicht. VIRES formuliert stattdessen die technische Beschreibung und gibt vor, welche Ansicht, Bauteile und Bezugszeichen für die Patentschrift benötigt werden. Kunde / Ingenieur / Patentzeichner

Beispiel: KI-/Softwaresystem

Eine Architektur aus Sensorik, Kontextmodul, KI-Auswertung, Human-Gate, Aktor und Protokollierung kann VIRES vollständig als Patent-Blockzeichnung darstellen.

Zeichenstufe A – inklusive.

Beispiel: Turbine

Wenn die Erfindung den inneren mechanischen Aufbau einer Turbine betrifft, wird VIRES nicht versuchen, Rotor, Stator, Lagerung, Schaufelgeometrie oder Schnittansichten selbst konstruktiv zu erfinden oder zeichnerisch nachzubauen.

Zeichenstufe C – Zeichnung kundenseitig.

Grundregel: Je näher die Zeichnung an echter Konstruktion und Fertigung liegt, desto früher endet die VIRES-Zeichenleistung. Die technische Schrift bleibt trotzdem VIRES-Leistung; sie wird so formuliert, dass die kundenseitige Fachzeichnung anschließend sauber eingebunden werden kann.

20. Für wen die Dienstleistung gedacht ist

Ingenieur / Entwickler

Hat eine gute technische Idee, aber weder Zeit noch Lust, daraus selbst eine vollständige technische Schutzrechtsgrundlage zu bauen.

KMU / Mittelstand

Kennt Maschinen, Prozesse und Kundenprobleme hervorragend, besitzt aber keine große interne Innovations- oder Patentabteilung.

KI-/Softwareunternehmen

Hat Produktlogik und Code, denkt aber IP häufig nur bis zur aktuellen Releasegeneration.

Robotik-/Automotive-Team

Beherrscht Hardware und Umsetzung; VIRES erweitert Steuerungs-, Assistenz-, HMI-, Daten- und Sicherheitslogik.

Patentabteilung / Patentanwalt

Kann VIRES vorgelagert einsetzen, wenn aus einem technischen Briefing zunächst ein tieferer Erfindungs- und Variantenraum entwickelt werden soll.

F&E / Innovation

Hat einen Problemraum und möchte nicht nur ein Produktkonzept, sondern mögliche technische Folgegenerationen und IP-Kandidaten sehen.

21. Vertraulichkeit, Kundenimpulse & unabhängige Weiterentwicklung

Kunden bringen nicht nur Ideen, sondern auch reale Problemräume mit. Diese Problemräume können VIRES auf technische Fragestellungen aufmerksam machen. Entscheidend ist die saubere Trennung zwischen vertraulicher Kundenlösung und allgemeiner Problemstellung.

Was geschützt bleibt

Vertrauliche Informationen des Kunden werden nicht für eigene VIRES-Anmeldungen oder eigene Produktentwicklungen übernommen.

  • konkrete technische Lösungswege
  • interne Architekturen und Schaltungen
  • nicht veröffentlichte Zeichnungen, CAD-Daten und Prototypen
  • besondere Merkmalskombinationen
  • interne Messwerte, Geschäftsgeheimnisse und Entwicklungsdaten
  • konkrete Kundenansprüche oder bereits formulierte Erfindungsvarianten

Was als allgemeiner Impuls bestehen bleiben darf

Allgemeine Problemstellungen, Branchenbeobachtungen, bekannte technische Herausforderungen und unabhängig entwickelte Lösungsansätze bleiben vom Kundenauftrag getrennt.

Beispiel: Ein Kunde berichtet, dass bei Robotern in Schichtübergaben Kontext verloren geht. Die konkrete Kundenarchitektur bleibt geschützt. Das allgemeine Problem „Kontextverlust bei Übergaben“ kann jedoch ein eigenständiger Forschungsanstoß sein.

Grundsatz: VIRES verwertet keine vertrauliche Kundenlösung. Allgemeine Problemräume dürfen jedoch neue, unabhängig entwickelte technische Fragestellungen anstoßen.

Wenn kein Auftrag zustande kommt

Kommt nach einem Erstgespräch, Technikradar oder einer Vorrecherche kein Hauptauftrag zustande, endet der konkrete Kundenvorgang. VIRES übernimmt daraus keine vertraulichen technischen Merkmale in eigene Entwicklungen. Eine spätere eigene Entwicklung im gleichen allgemeinen Problemfeld ist nur dann zulässig, wenn sie unabhängig aufgebaut wird und nicht auf vertraulichen Kundeninhalten beruht.

Dokumentationsregel für saubere Trennung

01Kundenraum markierenBriefing, Dateien, Zeichnungen und konkrete Lösungsmerkmale werden dem Kundenvorgang zugeordnet.
02Problem abstrahierenAllgemeine Problemstellung wird neutral und ohne vertrauliche Lösungsdetails beschrieben.
03Vorgang schließenBei Nichtbeauftragung wird der Kundenentwurf nicht weiterverwendet.
04Neue Entwicklung separat startenFalls VIRES später dasselbe Problemfeld bearbeitet, erfolgt dies in einem neuen, getrennten Entwicklungsstrang mit eigener Herleitung.

Vertriebswirkung: Diese Regel soll dem Kunden ermöglichen, sein Problem offen zu erklären, ohne befürchten zu müssen, dass seine vertrauliche Lösung später selbst zum VIRES-Produkt wird. Gleichzeitig bleibt VIRES frei, aus allgemeinen Markt- und Problembeobachtungen eigenständige Forschung und IP zu entwickeln.

22. Kurz erklärt

„Erklären Sie uns Ihre Idee so, wie Sie sie im Kopf haben. Sie kennen Ihr Fach und Ihre Technik. Wir zerlegen die Idee, denken ihre nächsten technischen Generationen weiter und bauen daraus einen übergabefähigen technischen Anmeldeentwurf. Bauen, testen, rechtlich prüfen und einreichen lassen Sie anschließend über Ihre eigene Struktur.“

Referenzen · öffentliche Schutzrechtsdokumente

Technische Arbeit nachvollziehbar machen

Nach Veröffentlichung werden hier ausgewählte öffentliche DPMA-Dokumente und bibliografische Nachweise aus der eigenen VIRES-Entwicklung verlinkt. Damit stehen Angebot, Arbeitsweise und öffentlich prüfbare Referenzen direkt nebeneinander.

DPMA-Referenzen ansehen

26. Unverbindlich starten

Sie haben eine technische Idee oder ein Problem, das noch nicht sauber formuliert ist?
Schildern Sie es zunächst in normaler Sprache. Der erste Machbarkeitsblick dauert typischerweise 15–30 Minuten und ist kostenfrei. Danach erhalten Sie ein klares Go/No-Go und – wenn es passt – ein Festpreisangebot.